MobX Conference in Berlin

Am 17. und 18. November fand die MobX Conference in Berlin statt. Sie stand unter dem Motto „Mobile Experience Design & Usability – Meet the Experts“. Und es war tatsächlich ein Expertentreffen. Vor allem die Speaker waren durchweg erste Sahne!

Am ersten Tag fanden Workshops statt. Ich hatte mich für die Sessions von Josh Clark (Designing for Touch), sowie Rod Farmer und Gabriel White (Prototyping Mobile Experiences) angemeldet. Das war absolut inspirierend. Die Leute verstehen ihr Handwerk und können es zudem sehr verständlich rüber bringen.

Die eigentliche Konferenz fand am zweiten Tag in einer tollen Location statt. Die anwesenden Speaker gehören – wie schon erwähnt – zum Who is Who der Branche. Die Vorträge waren klasse und haben sich thematisch sehr gut ergänzt. Obwohl es vom Titel her eine „Mobile“-Konferenz war, behandelte jeder Vortrag irgendwie und zwangsläufig auch die Thematik „Multiscreen“. Content Strategy war darüber hinaus ein weiteres großes Thema. Wie sollten Inhalte sinnvoll und kontextbezogen auf mehrere Kanäle (Touchpoints oder Viewports) verteilt werden? Und zwar so, dass sie sich ideal dem Bedürfnis des Anwenders anpassen. Die Vorträge von Josh Clark und Karen McGrane waren in diesem Zusammenhang hoch interessant.

Ein paar Notizen und Zitate dazu:

Josh Clark:

  • Managing complexity doesn’t mean offer all the information at one time.
  • Use a common back-end. Content and API first!
  • Your product is a service (not an app, a website or a product).
  • Separat content from output (TV, print, web)

» Metadata is the new Art Direction.­ «

(Zitat von Ethan Resnick)

Karen McGrane:

  • Write for the chunk, not for the page.
  • Demistify metadata
  • We need better CMS workflows
  • Let’s make CMS workflows easier to use
  • Separat content from form.
  • Shopping workflows are accurately analyzed, CMS and back-end workflows are NOT!

» This is a war people! We cannot make the blobs win! «

       (Karen McGrane zum Thema „blobs vs. chunks„) 

Schöne Randnotiz: Rod Farmer hat in seinem Vortrag über „Multi-device experience strategy“ unzählige Grafiken aus unserer Master-Thesis verwendet und diese auch mehrfach erwähnt.

Das Format der Konferenz verzichtete auf die üblichen Fragen und Antworten nach jedem Vortrag. Jeder Speaker hatte ca. 30 Minuten, danach folgte der nächste. Nach zwei Speakern war eine lange Pause, die für Networking und persönliche Gespräche genutzt werden konnte. Das kam der Qualität der Konferenz extrem zu gute.

Die Konferenz war super (siehe auch Feedback der Teilnehmer)! Ich traf viele nette und kompetente Leute treffen und hatte eine Menge Spaß. Danke an alle Teilnehmer, Speaker und natürlich die Organisatoren! Freue mich schon auf nächstes Jahr…

Auf Storify hab ich die besten Kommentare, Tweets, ausgewählte Fotos und meine Notizen zur Konferenz zusammengefasst (englisch). Enjoy it!

Ein Gedanke zu „MobX Conference in Berlin

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