Zukunftspreis Kommunikation 2012. Sonderpreis für den Design Methoden Finder

Am 29.10. fand im Frankfurter Museum für Kommunikation das Finale des „Zukunftspreises Kommunikation“ statt. Insgesamt stellten 50 Teilnehmer ihre innovativen Ideen und Projekte vor. Aus Sicht der digiparden war die Veranstaltung besonders erfolgreich, da zwei Projekte von Mitarbeiter Wolfram Nagel vertreten waren. Eines davon, der „Design Methoden Finder“, gewann sogar den Sonderpreis der AVM GmbH.

Um 10 Uhr startete im Frankfurter Museum für Kommunikation der 7. „Zukunftstag Kommunikation“, der vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) ausgerichtet wird und unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der UN-HABITAT steht. Wir (Holger Hildebrand und Anika Jörke) waren auch dabei, um Wolfram an zwei Ausstellungsständen vor Ort zu unterstützen. Deutschlandweit hatten sich weit über 100 Bewerber mit ihren Projekten für den Zukunftspreis angemeldet, 50 davon wurden zum Finale eingeladen. Bis 17 Uhr stellten die Finalisten ihre Projekte in einer jeweils 3-minütigen Präsentation vor und waren zusätzlich noch mit einem eigenen Stand vertreten. Hierbei ergab sich nicht nur die Chance, einen der fünf Preise zu gewinnen, sondern auch Kontakte zu Vertretern unterschiedlicher Branchen zu knüpfen.

Von allen dort vertretenen Bundesländern konnte sich Baden-Württemberg besonders hervortun. Allein von der Hochschule für Gestaltung (HfG) aus Schwäbisch Gmünd waren zehn Projekte dabei. Unser Kollege Wolfram Nagel, ehemaliger HfG-Absolvent, war zum einen mit dem „Design Methoden Finder“ für den Preis nominiert und durfte zum anderen das aus seiner Master-Thesis entstandene Multiscreen-Projekt ausstellen. Mehr dazu und zum bald erscheinenden Buch über „Multiscreen Experience Design“ gibt es auf der Ankündigungsseite. Die beiden Projekte werden von den digiparden unterstützt.

Die Veranstaltung führte zu einem regen Gedankenaustausch zwischen den Besuchern, Finalisten und Ausstellern. Somit bekam man einen tollen Einblick, wie die Projekte entstanden sind – von der Idee bis zur möglichen Umsetzung. Einige der Ideen wurden bereits schon als fertige Produkte  ausgestellt, beispielsweise ein Bluetooth-Armband, das eingehende Anrufe per LED signalisiert.

Um 17 Uhr begann dann schließlich die lang erwartete Preisverleihung. Insgesamt wurden fünf Preise im Gesamtwert von 12.000 € vergeben. Der „Design Methoden Finder“ erhielt dabei den Sonderpreis von AVM. Wir beglückwünschen hierzu die Projektbeteiligten Valentin Fischer, Marcel Ottmann, Tino Söffing sowie Wolfram Nagel, der den Preis in Empfang nahm.

Der webbasierte Design Methoden Finder liefert eine Sammlung der wichtigsten Methoden im Arbeitsumfeld eines Designers. Design bedeutet in dem Zusammenhang Ideen generieren (Ideation), Konzeption, (nicht nur) Gestaltung. Es geht um Kreativität, Innovation, Verbessern, Entwickeln, Managen. Das Tool bietet verschiedene Zugänge (Auto-Suggest, Schlagwort-Schublade und Volltextsuche) und schlägt passend zur Problemstellung und den Suchbegriffen geeignete Methoden vor. Mehr dazu unter www.designmethodenfinder.de.

Die Veranstaltung war sehr interessant und inspirativ. Herzlichen Dank an die Organisatoren! Weitere Informationen zum Zukunftspreis finden Sie unter http://www.zukunftspreis-kommunikation.de.

Die HfG Gmünd berichtet ebenfalls über die erfolgreichen Gmünder Projekte: „HfG räumt ab.

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