Multiscreen Experience Design: Strategien und Konzepte für verschiedene Endgeräte entwickeln

Fernseher, PC, Smartphone, Tablet. An einem normalen Tag kommt der Durchschnittsanwender mittlerweile mit all diesen Bildschirmen in Kontakt. Digitale Dienste und Anwendungen sind daher keine Insellösungen, sondern in der Regel Teil eines Geräte-Ökosystems. Sie müssen also auf verschiedenen Geräten und Ausgabekanälen funktionieren.

Die Herausforderung besteht darin ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, um eine geräteübergreifende User Experience zu bieten. Dazu müssen Inhalte gut strukturiert, geräteunabhängig und medienneutral erfasst, verwaltet und publiziert werden. Man muss auf den Nutzer eingehen, die relevanten Geräte und die verschiedenen Nutzungskontexte berücksichtigen. Es ist hilfreich, wenn man einige Muster und Herangehensweisen kennt, die einem helfen die Aufgaben im Multiscreen Experience Design zu meistern. Worum es dabei geht, einige Begriffe und hilfreiche Quellen erläutere ich nachfolgend.

Der Begriff Multiscreen umfasst Bildschirme mit verschiedenen Größen, Auflösungen und Eingabemöglichkeiten. Aktuell stehen dabei vier Geräteklassen im Fokus: Smartphones, Tablets, Laptops oder Desktop-PCs und (internetfähige) Fernseher

Der Begriff Multiscreen umfasst Bildschirme mit verschiedenen Größen, Auflösungen und Eingabemöglichkeiten. Aktuell stehen dabei vier Geräteklassen im Fokus: Smartphones, Tablets, Laptops oder Desktop-PCs und (internetfähige) Fernseher

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Zukunftspreis Kommunikation 2012. Sonderpreis für den Design Methoden Finder

Am 29.10. fand im Frankfurter Museum für Kommunikation das Finale des „Zukunftspreises Kommunikation“ statt. Insgesamt stellten 50 Teilnehmer ihre innovativen Ideen und Projekte vor. Aus Sicht der digiparden war die Veranstaltung besonders erfolgreich, da zwei Projekte von Mitarbeiter Wolfram Nagel vertreten waren. Eines davon, der „Design Methoden Finder“, gewann sogar den Sonderpreis der AVM GmbH.

Mensch & Computer und Usability Professionals 2012 – vier Tage im Paradies*

Anfang September fanden in Konstanz die beiden (seit 9 Jahren gemeinsam durchgeführten) Konferenzen Mensch & Computer und Usability Professionals 2012 statt. Wolfram war vier Tage vor Ort und hat selbst einen Vortrag gehalten. Er fasst seine Eindrücke aus über 25 Vorträgen, 30 Notizbuchseiten und unzähligen inspirativen Gesprächen und konstruktiven Diskussionen zusammen.

Das Motto der Konferenz war „interaktiv informiert – allgegenwärtig, allumfassend“. Und genau darum ging es vier Tage lang: Um Interaktion und Information im Zusammenhang mit mehr oder weniger stets verfügbaren digitalen Medien. Welche Herausforderungen ergeben sich in der digitalen Informationsgesellschaft für Usability und User Experience Professionals und allgemein für Experten, die in irgendeiner Form digitale Services verantworten.

Der Input war qualitativ und quantitativ extrem hoch! Das „Problem“ dadurch: Ich wurde tatsächlich (zu) allumfassend informiert. Information Overflow im positiven Sinne! :-)

Einige ausgewählte Vorträge und die wesentlichen Gedanken, Interpretationen und Erkenntnisse:

Die Keynotes von Miriam Meckel und Giles Colborne gehörten definitiv zu den Highlights der Konferenz.

Kann das Internet unser Denken verändern?

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IA Konferenz 2012 in Essen

Vom 10. bis 12. Mai 2012 fand in der Zeche Zollverein in Essen die 6. Deutsche Konferenz für Informationsarchitektur statt. Die dreitägige Konferenz war ein international angehauchtes Branchentreffen der deutschen UX (User Experience) Szene.

Wir waren dieses Jahr Sponsor der Konferenz. Michael, Markus und ich waren vor Ort. Zum Eindrücke sammeln, Weiterbilden, Kollegen kennenlernen, Netzwerken… Soviel vorab: Es hat sich gelohnt!

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Projektvorstellung Multiscreen Experience

Von Wolfram Nagel

Im Januar habe ich das Projekt „Multiscreen Experience“ beim Season Opening der IxDA (Interaction Design Association) im Betahaus in Berlin vorgestellt. Das Interesse war extrem hoch (doppelt so viele Teilnehmer wie sonst üblich) und die Veranstaltung war quasi ausgebucht. Das belegt auch die Relevanz des Themas.

Die Gerätelandschaft wird immer dynamischer und fragmentierter. Viele Anwender werden zukünftig mehrere verschiedene Endgeräte (gleichzeitig) benutzen. Informationen müssen also für alle relevanten Geräte und Ausgabekanäle angeboten werden. Das wiederum bedeutet, dass jedes Projekt generell für mehrere Screens und Ausgabekanäle gedacht und konzipiert werden muss, um dem Anwender eine möglichst „fließende Multiscreen Experience“ zu bieten.

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